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Sie ermutigen „Kirchengemeinden und Gruppen, Pilgerreisen ins
Heilige Land zu unternehmen“.
Bonn (www.kath.net)
In ihrer Frühjahrs-Vollversammlung hat die Deutsche
Bischofskonferenz im Blick auf die Palmsonntags-Kollekte am 9.
April einen Aufruf zur Solidarität mit den Christen im Heiligen
Land verabschiedet, den wir im Folgenden im Wortlaut
veröffentlichen:
In den Gottesdiensten am Palmsonntag gedenken die Katholiken in
besonderer Weise der Christen im Heiligen Land. Gerade heute, da
die Menschen in Israel und Palästina in eine ungewisse politische
Zukunft blicken, bedürfen sie unserer Solidarität und Ermutigung.
In seiner Ansprache an das Diplomatische Corps zu Beginn dieses
Jahres hat Papst Benedikt XVI. erneut an den kirchlichen
Friedensauftrag erinnert. Zum Heiligen Land mahnt er: „Der Staat
Israel muss dort nach den Regeln des internationalen Rechts
friedlich existieren können; das palästinensische Volk muss dort
ebenfalls seine demokratischen Institutionen friedlich für eine
freie und gedeihliche Zukunft entwickeln können.“
Mit dem Heiligen Vater fordern wir die Verantwortlichen in Israel
und Palästina auf, nicht Mauern, sondern Brücken zu bauen. Das
Ziel ist ein gerechter Friede: Sicherheit für Israel – Freiheit
für die Palästinenser – zwei existenzfähige Staaten und drei
Religionen in einem friedlichen Miteinander.
So rufen wir am diesjährigen Palmsonntag die Katholiken in
Deutschland wiederum auf, der Kirche im Ursprungsland unseres
Glaubens im Gebet zu gedenken und die kirchlichen Einrichtungen
vor Ort durch die Kollekte großzügig zu unterstützen.
Schließlich ermutigen wir Kirchengemeinden und Gruppen,
Pilgerreisen ins Heilige Land zu unternehmen. Der Kontakt mit den
christlichen Gemeinden vor Ort und persönliche Begegnungen sind
unverzichtbare Hoffnungszeichen für unsere Brüder und Schwestern,
die ihren Glauben in schwieriger Lage bezeugen.
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